Mostwastl´s Ausflugsfahrten

mit Hausesel „RUBEN“

Abfahrten nach Voranmeldung Tel.: 0664 23 67 401


Herzlich Willkommen beim Mostwastl „Streichelzoo“!

Auf unserem „Streichelzoo“, begrüßt sie sehr herzlich der Hausesel „Ruben“, der Goaßbock „Felix“, die Ziegen „Susi“, „Blümchen“ und ihre Tochter „Bleamal“, die Schafe „Eva“ (weiße Wollfarbe) und „Örla“ (schwarze Wollfarbe) und unsere Ziegenkitze, Schnuggi, Nina und Flora und Lämmer.
Die Mostwastl-Alm beherbergt ganz besondere und hochgefährdete Tierrassen die sehr selten wo anzutreffen sind. Wir wollen Ihnen unsere Tiere kurz vorstellen und interessante Infos weitergeben.

Der Esel „Ruben“


ist fünf Jahre jung und stammt vom Nessendorfer Eselpark aus Schleswig-Holstein in Norddeutschland. Ruben stammt von einem katalanischen Riesenesel (Stockmaß ca. 150 cm) und von einer typisch deutschen Hauseselin ab. In seinem ästhetischen Aussehen wirkt er fast wie ein Modellathlet und ist bis auf seine Größe ein echter „Katalane“. Auch sein ruhiger, disziplinierter und folgsamer Charakter und seine kräftige Statur ist typisch katalanisch.
Zum Kutschen fahren ist er ideal geeignet und noch dazu ein wahrer Kinderfreund.

Unsere Ziegen

gehören zur hochgefährdeten Rasse der Pinzgauer Strahlenziege und ist eine alte bodenständige Ziegenrasse des Salzburger und Tiroler Alpenraumes. Wir halten die Ziegen tier- und artgerecht für züchterische Zwecke und verarbeiten zum Teil die Kitze die nicht zur Zucht bestimmt sind in unserem Gasthof.
Die Strahlenziege ist eine kräftig gebaute große stämmige Gebirgsziege mit langgestrecktem Körper. Die Tiere sind meist behornt, wobei auch die Geißen ein besonders mächtiges Horn entwickeln. Die Grundfarbe ist pechschwarz bis schwarzbraun mit den weißen Abzeichen der Bezoarziege. Die Namen gebenden weißen Strahlen im Gesichtsfeld reichen von der Hornbasis bis zum Maul. Bei männlichen erwachsenen Tieren sind die weißen Strahlen im Gesicht unterbrochen und nur wenige Zentimeter lang. Die Gliedmaßen sind vom Vorderfußgelenk und Sprunggelenk abwärts ebenfalls weiß geschient und von einem schmalen schwarzen Streifen durchzogen. Weiß sind weiters die Umgebung des Mauls sowie die Innenseite der Ohren und der Bereich des Afters. Das Haarkleid ist kurz bis mittellang. In ihren Eigenschaften ähnelt die Strahlenziege jenen der Pinzgauer Ziege, wobei die gute Milchleistung und das ruhigere Temperament hervorzuheben sind. Sie ist eine robuste, und genügsame Gebirgsziegenrasse.
Herkunft:
Diese pechschwarzen Ziegen mit ihrer attraktiven Strahlenzeichnung waren bis zum 2. Weltkrieg noch häufig in den Gebirgsgauen anzutreffen. Die Rassenbereinigung im Dritten Reich machte jedoch auch vor den heimischen Ziegenrassen nicht halt und führte u.a. zu einem Haltungsverbot der Pinzgauer Strahlenziege. Der heutige Bestand an Strahlenziegen beschränkt sich auf kleinere Herden im Salzburger Land und in Tirol.
Zuchtziel:
Erhaltung des Phänotyps und der genetischen Vielfalt.

Alpines Steinschaf


Die Abstammungsursprünge gehen wie bei allen Steinschafen auf das Zaupelschaf bzw. neolithische Torfschaf zurück, starke Verbreitung im Ostalpenraum. Seit 1960 beinahe Verdrängung durch Berg-, Merino- und Texelschafe. Letzte Reste dieser Rasse wurden in Bayern (Berchtesgadener Land), Salzburg und Tirol (Nauders) erhalten. Das Alpine Steinschaf ist ein feingliedriges kleines bis mittelgroßes Gebirgsschaf, mit breitem und tiefem Körper. Grundsätzlich können innerhalb der Rasse zwei Phänotypen unterschieden werden, nämlich ein größerer und ein eher gedrungener ursprünglicherer Typ unterschieden werden.
Rassetypisch ist, dass Gesicht, Unterkiefer, Bauch sowie die Füße unbewollt sind und nur Deckhaare tragen. Die Stirn ist mit kurzer, meist heller Wolle bedeckt („Kapuziner“). Das Kopfprofil ist gerade, das Nasenbein leicht gebogen. Die kurzen, spitz zulaufenden Ohren mit viel Spiel stehen waagrecht bis leicht hängend ab. Die Böcke tragen häufig einfach gebogene oder schneckenartige Hörner, bei Mutterschafen sind gelegentlich Knaupen oder einfach gebogene Hörner anzutreffen. Die sehr harten, am Außenrand scharfkantigen Klauen machen das Steinschaf zu einem sicheren Kletterer sowie unanfällig gegenüber Moderhinke. Auffallend sind die ausgesprochen schlanken Füße. Der lange bewollte Schwanz reicht bis zum Sprunggelenk, das Ende ist häufig geknickt und weiß bewollt. Bei beiden Geschlechtern kommen behornte und unbehornte Tiere vor, wobei das männliche Horn deutlich stärker ausgebildet ist.
Typisch für diese Rasse, wie auch für die übrigen Steinschafrassen und das Waldschaf, ist die grobe Mischwolle (Vlies), die sich aus grobem Grannenhaar und feinem gewelltem Wollhaar zusammensetzt. Es kommen alle Wollfarben und Farbzeichnungen vor, wobei sich deutlich regionale Unterschiede erkennen lassen. So fand man ursprünglich im Salzkammergut und Kalkhochalpengebiet bevorzugt graue Tiere (Lodenerzeugung), deren Lämmer schwarz fallen. Häufig treten Pigmentierungen des Gesichtsfeldes und der Ohren auf.
Die Brunst ist asaisonal, eine zweimalige Lammung je Jahr ist möglich. Wegen der Frühreife kann die Erstzulassung im Alter von 7 bis 8 Monaten erfolgen. Aufgrund seiner Zutraulichkeit gut für die Haltung in kleinen Besteänden.

Gefährdungsgrad: hochgefährdet wie bei den Pinzgauer Strahlenziegen.

Spezielle Eigenschaften: genügsam, robust und kräftig, wenige Schafe können pfeifen wie eine Gams. Sehr gute Fleischeigenschaften mit feiner Faserung und kaum ein typischer Schafgeschmack auch bei den männlichen Tieren. Die Wolle ist sehr gut zum Verarbeiten für verschiedene Woll- und Fellprodukte geeignet.